Folge 6: Ärztinnen in der Plastischen Chirurgie – Von der Ausnahme zur Selbstverständlichkeit?

Shownotes

Immer mehr Frauen entscheiden sich für die Plastische und Ästhetische Chirurgie – und doch sind sie in Führungspositionen, Praxen und Fachgesellschaften noch immer deutlich unterrepräsentiert. Ist die Plastische Chirurgie auf dem Weg zur Selbstverständlichkeit für Ärztinnen oder gibt es nach wie vor besondere Herausforderungen?

In dieser Folge von „Ungeschminkt – der Podcast für Ästhetische Chirurgie der DGÄPC“ spricht DGÄPC-Präsidentin Dr. Michaela Montanari mit zwei engagierten Kolleginnen aus unterschiedlichen Generationen über Karrierewege, Vorbilder, Führungsstile, Empathie im Arztberuf und die Zukunft eines Fachgebiets im Wandel.

Gemeinsam diskutieren sie, welche Chancen sich für die nächste Generation ergeben, warum Netzwerke und Mentoring eine immer wichtigere Rolle spielen und weshalb gute Chirurgie letztlich nichts mit dem Geschlecht, sondern mit Kompetenz, Erfahrung und Persönlichkeit zu tun hat.

In dieser Folge zu Gast: Dr. Michaela Montanari als Host Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Präsidentin der DGÄPC und Gastgeberin dieser Podcast-Folge. Dr. Katrin Müller Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Vizepräsidentin der VDÄPC und langjähriges Mitglied der DGÄPC. Sie berichtet von ihrem persönlichen Karriereweg und den Veränderungen, die sie in den vergangenen Jahrzehnten erlebt hat. Dr. Mara Fischer Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Mitglied des erweiterten Vorstands der DGPRÄC, stellvertretende Vertreterin des Jungen Forums und Mitinitiatorin des Frauennetzwerks FemPlastics. Sie bringt die Perspektive der jüngeren Generation ein und spricht über Netzwerke, Sichtbarkeit und Karriereentwicklung.

Themen dieser Folge: ✔️ Wie hat sich der Frauenanteil in der Plastischen Chirurgie entwickelt? ✔️ Karriere zwischen Klinik, Praxis und Familie ✔️ Braucht gute Führung einen weiblichen Stil? ✔️ Empathie – Stärke oder Herausforderung? ✔️ Operieren Frauen anders als Männer? ✔️ Grenzen setzen und mit unrealistischen Erwartungen umgehen ✔️ Sichtbarkeit, Selbstmarketing und Mentoring ✔️ FemPlastics – das Frauennetzwerk der DGPRÄC ✔️ Wie sieht die Plastische Chirurgie der Zukunft aus?

Weiterführende Links:

Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGAEPC)

https://www.dgaepc.de/

Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)

https://www.dgpraec.de/

Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC)

https://www.vdaepc.de/

Fem Plastics

https://www.dgpraec.de/fem-plastics/

Bundesärztekammer

https://www.bundesaerztekammer.de/

Mentoring-Programm Fem Plastics

https://www.dgpraec.de/fem-plastics/mentoring/

DGÄPC Akademie

Transkript anzeigen

00:00:01: Ungeschminkt,

00:00:02: der Podcast für ästhetische

00:00:03: Chirurgie

00:00:04: der DGE-PC.

00:00:06: Ich freue mich heute über die sechste Podcastfolge von der Ausnahme zur Selbstverständlichkeit Ärztin in der Plastische Chirurgie.

00:00:14: Der Podcast ist von der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirogie, wo ich aktuell die Präsidentin sein darf und mich sehr darüber freue.

00:00:22: Ich freue aber ganz besonders über meine Gäste heute – das ist einmal Frau Dr.

00:00:27: Katrin Müller, die es auch mitgliedt in der DGEPC.

00:00:34: Und ich freue mich sehr, dass Frau Dr.

00:00:36: Marra Fischer dabei ist die stellvertretende Vertreterin des Jugendforums der DG Preck das es auch damit verbunden, dass sie Mitglied des Erweiterten Vorstands der DGE Preck ist und mit zwei weiteren Kollegen engagiert sich zunehmend für Femme Plastiks.

00:00:50: so jetzt habe ich so viele Gesellschaften hier aufgerufen.

00:00:53: vielleicht einmal ganz kurz für diejenigen, die da mit ein bisschen überfordert sind Die DGpreck Das ist die deutsche Gesellschaft für plastisch rekonstruktive und ästhetische Chirurgien.

00:01:01: man kann vielleicht sagen das ist die Muttergesellschaft die alle vier Säulen der plastischen Chirurgie vergesellschaftet.

00:01:07: Dazu gehört die Verbrennungschirurgien, die Handchirurgie, die rekonstruktive Chirurgy und ästhetische Chirugie.

00:01:13: die VDE-PC, dass sie verkörpert die Säule der ästhetischen Chirurgie und beinhaltet sozusagen Fachärztin in Kliniken und in Praxen niedergelassener.

00:01:24: Verbesser mich bitte Katrin wenn ich was Falsches sage.

00:01:27: Nein

00:01:27: alles gut!

00:01:28: Und die DGE-PC kümmert sich um die Sääule der nieder gelassenen plastisch-ästhetische Chirurgy in Verkörpert eben auch die Ästhetik.

00:01:36: Zu Fem Plastics.

00:01:38: Das ist das Frauennetzwerk der DG Preck, richtig Mara?

00:01:41: Ja genau.

00:01:42: Wurde gegründet um Frauen in der plastischen Technologie in allen Karriere-Stufen miteinander zu vernetzen, fachlichen Austausch zu fördern und Themen wie Mentoring-, Karrierenentwicklung, Sichtbarkeit von Frauenentführungspositionen und Vereinbarkeit vom Familie und Beruf stärker in den Fokus zurück.

00:01:56: Ist das richtig?

00:01:57: Hast du sehr schnell zusammengefasst, ja.

00:01:59: Super!

00:02:00: Ich würde einmal sehr gerne anfangen mit ein paar Zahlen und zwar haben wir aktuelle Zahlen zum Thema Frauen in der plastischen und ästhetische Chirurgie von der Bundesärztekammer.

00:02:11: Insgesamt gibt es aktuell tausendeinundundzwanzig Fachärzte für Plastisch- und Ästhetikchirurgien.

00:02:16: Der Frauenanteil liegt bei rund zweiundvierzig Prozent.

00:02:19: Der Männeranteil bei achtundfünfzig Prozent.

00:02:22: Interessanterweise hat... Gibt es eine Zunahme der Frauen?

00:02:25: In der Gesamtärzteschaft ungefähr von zweitausendfünfzehn an um vier Prozent bis zwanzigvierundzwanzig.

00:02:31: Das kann man so den Statistiken entnehmen und in der plastischen Hierarchie geht sogar ein Zuwachs um sieben, sieben Prozent.

00:02:38: So jetzt haben wir noch mal einen Blick oder ich habe mir einen Blick auf unsere Fachgesellschaften die ich gerade so schön beschrieben habe gewählt und hab festgestellt, der Frauenanteil in der DG Preck, der liegt deutlich darunter als in der Gesamterzenschaft bei Einen dreißig Komma acht Prozent Der VDEPC beachtzehn und der DGEPC bei siebzehn Prozent, also diese beiden ästhetischen Fachgesellschaften liegen noch deutlich darunter.

00:03:02: Man sieht aber gleichwohl wenn man sich die jüngeren Mitglieder, die auf dem Weg zum Facharzt sind anschaut dass der Frauenanteil dort deutlich steigt und das heißt die nächste Generation an Ärztinnen wird erst mal mehr weiblich sein.

00:03:15: Also wird es auch natürlich bei den Fachärzten für plastische und ästhetische Chirurgie sein da holen die Frauen auf.

00:03:22: Selbstverständlichkeit und da gibt es vielleicht auch besondere Herausforderungen.

00:03:26: Jetzt meine Frage mal, vielleicht zuerst an dich Katrin?

00:03:29: Was ist dein erster Gedanke wenn du diese Zahlen so hörst?

00:03:32: Ja

00:03:33: also grundsätzlich ist es ja etwas was uns in unserem täglichen Leben vertraute.

00:03:40: Wenn wir nur alleine in unseren OP gucken oder jetzt in meiner Privatklinik nicht mehr unbedingt aber mit einer Klinik dass es ja bestimmte Fachrichtungen gibt, die dann tendenziell einfach familienfreundlicher sind.

00:03:53: Und da ist der Anteil natürlich der Frauen dann häufig größer oder deutlich größer.

00:03:59: und jetzt in unserem operativen Fachgebiet was auch schon schwierig zu meiner Zeit jedenfalls damals war überhaupt eine Fahrradstelle zu bekommen etc... Und auch an die Anforderungen, die man so im Alltag damals aber auch für heute geben musste.

00:04:17: Dann zeigt sich einfach auch das nicht unbedingt für jede Frau in dem Kontext Familie und Co.

00:04:24: auch passend ist.

00:04:26: Aber der Trend ganz klar ist halt einfach auch dass insgesamt wie du ja gerade auch gesagt hast, der Anteil der Frauen in der Medizin zunimmt und dann natürlich auch irgendwann auf unser Fachgebiet dann zutrifft.

00:04:39: Ja, Mara.

00:04:40: Was sagst du dazu?

00:04:41: Ich würde sagen ich habe mich erst mal über die Zahlen gefreut insbesondere weil man ja erkennen kann dass zumindest die Ärzte und Ärztinnen in Weiterbildung das es da fast Pari-Paris ist und wie du ja auch schon gesagt hast und erwähnt hast, dass sich dann irgendwann auch in der Facharztzahl sozusagen wieder schlagen wird.

00:04:57: Insofern würde ich sagen wir sind eigentlich auf dem richtigen Weg

00:05:00: Wir sind auf den richtigen Wege.

00:05:02: Deswegen meine Frage an dich Katrin Denkst Du Dass das Thema Frauen in der Chirurgie aktuell überhaupt noch ein Thema ist?

00:05:10: Das kann ich jetzt schwierig beantworten, weil ich natürlich nicht mehr so in diesem typischen Krankenhauseiltag bin.

00:05:17: Deshalb fällt mir da die Antwort schwer.

00:05:21: Ich denke, da wird die jüngere Kollegin eine aktuelle oder passendere Antwort haben.

00:05:26: Ich muss mich da so ein bisschen zurückhalten, weil Weiterbildung geht oder auch einfach die Dinge, die man für seine Weiterbildung einsammeln muss.

00:05:37: Operationen

00:05:38: etc.,

00:05:39: deshalb behalte ich mich mal vornehmen.

00:05:42: zurück mit der Antwort.

00:05:44: Dann Mara vielleicht kannst du dazu was sagen?

00:05:46: Ja wahrscheinlich ist es schon noch ein aktueller Thema aber wahrscheinlich nicht bei Weitem wie früherer Kolleginnen das ja sozusagen erlebt haben.

00:05:54: Ich glaube es geht weniger darum dass Frauen jetzt in der Chirurgie nicht gefördert werden sondern eher noch weiterhin an Rollenbildern, Vorbildern.

00:06:03: Die unterschiedlichen Karrierewege das ist da noch ein bisschen harpert aber nicht unbedingt daran dass man irgendwie nicht in seine OPs kommt dass man nicht in den OP gelassen wird.

00:06:11: bei meinen fraus also sobei weiter nicht mehr.

00:06:13: Ja, ich glaube das kann ich auch für mich bestätigen.

00:06:15: Ich habe ja vor dem Facharzt-Titel Plastische Chirurgie den allgemein chirurgischen Fachart gemacht und da war ich in einer reinen Männerabteilung was eigentlich überhaupt nicht aufgefallen ist.

00:06:23: Es spielte keine Rolle bis zu dem Zeitpunkt als ich schwanger war.

00:06:26: Das hab' ich lange vertuscht und dann waren alle ganz überrascht obwohl ich glaube unverkennlich hat man das gesehen aber dass es mit Männern einfach noch nicht aufgefallen hatte.

00:06:33: insofern wäre mir das auch nicht.

00:06:36: Aber habt ihr vielleicht für euch während der Ausbildungszeit oder auch jetzt Euch jemals als bewusst, als Frau in der Chirurgie wahrgenommen oder war das für euch einfach?

00:06:47: Ihr wart einfach da.

00:06:48: Ihr wart Chirurgin und das Thema war eigentlich gar kein Thema.

00:06:51: Katrin!

00:06:52: Ja

00:06:52: ich habe vor einiger Zeit schon mal drüber nachgedacht, als ich hier so grob den Fragenkontext gelesen haben.

00:06:58: Also ich hatte interessanterweise Wohnen in meiner Weiterbildungszeit, in einer Einabteilung, in der ich gearbeitet habe.

00:07:06: Hatten wir ... Das will ich muss ich erzählen... Hatten Und die hat tendenziell immer die Jungs protegiert, wo wir immer so dachten.

00:07:18: Also eigentlich warum nicht wenigstens Pari?

00:07:20: Warum ist das eher so offensichtlich dass sie die Jungen protegiert?

00:07:24: Das war immer ein bisschen ja.

00:07:26: haben wir dann auch immer eine natürlich uns gewundert drüber.

00:07:30: beim Nachgang war es vielleicht doch einfach die Tatsache, dass sie nicht vorsätzlich die Frauen protégieren wollten, dass es dann am Ende irgendwie heißt okay.

00:07:41: Die Frauen

00:07:41: protagieren die Frauen sondern das ist dann vielleicht lieber ein bisschen liberaler insgesamt auf die Geschichte da wirkt also das war so eine Erfahrung.

00:07:51: aber grundsätzlich hatte ich ja

00:07:53: auch immer

00:07:54: eigentlich in Überzahl männliche Kollegen statt Kolleginnen.

00:07:59: Ja, das war der eine oder andere Stelle hatte man schon manchmal das Gefühl besser performen muss, um gleichwertig bewertet zu werden.

00:08:08: Das würde

00:08:09: ich schon so zusammenfassend

00:08:11: bezogen

00:08:12: auf meine Vergangenheit sagen.

00:08:13: Ja.

00:08:14: Mara wie ist das bei dir?

00:08:17: Ist es in der jüngeren Generation vielleicht noch ein Thema geschlecht?

00:08:21: Ist das relevant oder ist das in deinen Augen heute die plastische Hierarchie noch eine Männerdomäne?

00:08:27: Wie siehst du das?

00:08:28: Ich kann jetzt natürlich nur für mich antworten und für die Kolleginnen, mit denen ich so Kontakt habe.

00:08:32: Ich würde sagen es ist nicht so ein Thema wie es vielleicht bei dir noch war Katrin aber das hatte ich ja vorher schon erwähnt.

00:08:39: Ich glaube es geht eher darum dass man ab einem gewissen Zeitpunkt und der Karriere dann vielleicht auch nochmal nach Vorbildern, Rollenbildern Mentoren entschaut.

00:08:46: und dann ist es natürlich weiterhin so, dass es da eher rarer gesehen ist, dass man weibliche Fachärztinnen, Oberärztin und Chef- Ärztinnen hat.

00:08:54: Zumindest in den Teams, in denen ich bislang war.

00:08:56: Und manche Themen können Männer auch einfach nicht so pauschal beantworten.

00:08:59: wie geht man mit Beschwangerschaft im OP um?

00:09:03: Wie möchte man vielleicht Familie und Karriere vereinen?

00:09:06: Wobei das natürlich ein männliches Thema sein sollte aber das fehlt dann eher.

00:09:12: Ich habe mich eigentlich nie als Frau in der Chirurgie wahrgenommen sondern eher als Chirurgen.

00:09:16: und wo das Thema dann mal aufkam klinischen Alltag, also wenn dann irgendwie man als Ärztin zur Visite kam und dann eine Stunde später kommt die Pflege.

00:09:24: Also so das typische Ja wo war denn die Visite?

00:09:27: Natürlich war ich da aber man wird nicht so wahrgenommen.

00:09:30: in manchen Situationen was sonst im Team war das eigentlich nie so der Fall.

00:09:34: Das ist ja auch schön und das kann ich eigentlich auch so ein bisschen vielleicht auch so befürworten, obwohl ich mich auch ein bisschen an Katrin anschließen muss.

00:09:41: Dass man immer das Gefühl hatte, man muss doch ein bisschen besser performen.

00:09:44: Interessanterweise als sie die Gebrech gegründet wurde und es war der Sächsich, gab's ja auch schon eine Frau dabei in den ganzen Männern?

00:09:50: Also Frauen waren zumindest schon immer mal vertreten mit der Professor Schmidt-Tintemann.

00:09:55: Meine Frage müssen Frauen anders führen?

00:09:59: möglicherweise gibt es einen weiblichen Führungsstil.

00:10:02: was meinst du Katrin?

00:10:03: Ich glaube dass Frauen schon in einer Lage sind Schwingungen aufzunehmen.

00:10:12: Und im besten Fall auch über die Aufnahme von Schwingung eher mal reagieren, in Sinne dass es ja also gar nicht eskaliert sag ich mal.

00:10:24: Also die Untertöne sind uns Frauen vielleicht eher mal auffällig und um da darauf hin dann gut zu moderieren und agieren das kann ich mir schon vorstellen, dass uns das ein bisschen besser gelingt und vielleicht auch uns Frauen es häufig auch ein bisschen besser, gelingt mehr Empathie zu zeigen.

00:10:44: Also wie geht's jetzt dem gegenüber?

00:10:50: Wie können wir damit umgehen?

00:10:51: Wie kann man gute Lösungen finden dass das vermeintlich so ein bisschen mehr emotionalere Problemlösung möglich sind?

00:11:00: und da kommen wieder zu den anderen Problemen was uns vorhin ja schnell nachgesagt wird dass wir halt teilweise vielleicht zu emotional sind oder von den Reaktionen unpassend sind, was ich jetzt so nicht bestätigen kann.

00:11:17: Aber das ist sicherlich etwas, was uns manchmal von den Männern so schnell entgegengeschrungen wird wenn sich doch die Argumente ausgehen.

00:11:26: Also ich fand es schön, dass du schön umschrieben mit Entschwingung und Empathie.

00:11:30: und Emotionen, ich glaube das ist natürlich schon eine ganze weibliche Zustimmung die man da hat.

00:11:36: Mara wird von Frauen insgesamt vielleicht auch bedingt durch diese ganzen Parameter?

00:11:46: Ich denke ja es wird einem dann sozusagen als Frau unterschrieben oder nachgesagt dass man das einfach besser kann in Anführungszeichen und ich glaube schon dass wenn man vielleicht mal nicht so diplomatisch auftritt wäre es ein Mann oder ein männlicher Kollege gewesen.

00:12:03: Aber eigentlich müsste man ja sagen, dass jedem Arzt und jeder Ärztin gut stehen würde empathisch und irgendwie kollegial und schwingungsfähig und aufnehmend zu sein.

00:12:15: Insofern sollte das eigentlich so dem guten Werkzeug sozusagen dazugehören aber tut das natürlich nicht immer.

00:12:22: Jetzt habt ihr beide Führungspositionen in den Fachgesellschaften Mara, hast du das Gefühl, du wirst ein bisschen anders wahrgenommen?

00:12:32: Oder kannst du das beurteilen oder sehen als ein männlicher Kollege und hast Du das Gefühl.

00:12:36: Du wirst auch als Führungspersönlichkeit wahrgenommen in dem was du machst?

00:12:40: Ja also Führungspersonen bin ich ja jetzt in der Klinik nicht und im erweiterten Vorstand bin Ich ja auch eine von vielen Und jetzt im jungen Forum Bin ich die stellvertretende Vertreterin und ich glaube dass ich werde schon anders wahr genommen aber nicht weil ich als Frau bin sondern weil ich Frau bin, sondern weil ich glaube ist schon gerne gesehen wird dass es jetzt ein anderes bisschen frischeren Wind vielleicht gibt und also in der Gesellschaft ist man natürlich präsenter.

00:13:10: Da wird man doch dann anders wahrgenommen.

00:13:12: Es ist vielleicht nicht nur eine Ärztin in Weiterbildung, sondern hat dann vielleicht noch mal ein bisschen mehr Gewicht wenn man irgendwie was zu sagen hat.

00:13:18: also in der Hinsicht schon und sonst aber jetzt bei dem Eintreffen indem ich dabei war und auch in sozusagen so einer Unterergehung der ich aktiv sein darf würde ich nicht sagen dass meine Weiblichkeit irgendwie eine Rolle spielt sozusagen Wie

00:13:31: siehst du das Katra?

00:13:32: Du bist ja jetzt Vizepräsidentin der großen ästhetischen Fachgesellschaft der VDE PC.

00:13:38: wie ist das da für dich?

00:13:40: Also

00:13:41: ich sehe das im Prinzip so ein bisschen wie Mare.

00:13:44: Dass man eigentlich, also ob ich jedenfalls das Gefühl eher wahrgenommen wird über die Tatsache dass man was für das große und ganze tut.

00:13:52: Also nicht nur vor sich hinmuckelt in keine Ahnung welcher Arbeitsstelle man auch ist sondern dass man jemand ist der was für die Gesellschaft

00:14:01: tut.

00:14:02: In

00:14:02: unserem Fall ja unsere plastische urgeschehe Weltschaft, dass da jemand ist, der engagiert ist der sich irgendwie kümmert, wenn Fragen kommen oder wenn Anliegen kommen.

00:14:16: Das ist eher mein Gefühl was ich habe meiner Person gegenüber.

00:14:21: da ist jemand die bewegt sich, beschäftigt sich damit und gar nicht so unbedingt jetzt das Thema

00:14:28: Geschlecht sondern einfach.

00:14:30: Ich glaube heutzutage werden wir ja auch in unserem Alter ständig damit konfrontiert, wo Patienten was von uns wollen.

00:14:37: Jeder gefühlt will immer irgendwas von uns und man fragt sich ja selber oft genug.

00:14:42: Wo gibt es dann eigentlich noch die Menschen, die was für große Ganze tun wird?

00:14:46: Gesellschaft in unseren Breihe für den Plastischschoni.

00:14:49: Und damit darüber hat man so eine gewisse Wahrnehmung.

00:14:53: Ja, ich glaube dem kann ich komplett zustimmen.

00:14:55: Ich habe noch mal eine Frage.

00:14:57: Wir haben ja vorhin so über die Empathie gesprochen und das eigentlich ein bisschen hier als Stärke auch wahrgenommen, die wir vielleicht auch so haben.

00:15:04: Mara sagt es sollte eigentlich jeder mitbringen.

00:15:06: Empathies ist ganz wichtig.

00:15:08: aber kann die bei uns Frauen vielleicht etwas anders ausgeprägt da auch zur Belastung zu Stolperfalle werden?

00:15:13: Was meinst du Mara?

00:15:14: Bestimmt wenn man sich vielleicht nicht schafft von belastenden Situationen nicht zu befreien den Abstand zu halten.

00:15:23: Man muss ja immer gucken, dass man an sich selbst denkt so blöde das Kind weil man kann keine gute Ärztin sein wenn es einem nicht selbst gut geht dann fällt einem das empathisch sein vielleicht eben nicht mehr so leicht und definitiv.

00:15:33: da muss man irgendwie auch Grenzen lernen setzen.

00:15:38: Ich glaube Grenzen sind ganz wichtig.

00:15:40: wir reden jetzt über Frauen in der Chirurgie und haben momentan die Theorie ein bisschen bearbeitet.

00:15:46: Mich würde mal interessieren, es gibt ja das Klischees Frauen würden etwas anderes operieren als Männer.

00:15:51: Ist aus eurer Sicht was dran?

00:15:53: oder was meinst du Katrin?

00:15:55: Ein Beispiel könnte vielleicht sein die die Wahrnehmung wenn wir über Brustgrößen reden und dass da glaube ich also einmal natürlich können wir jetzt überhaupt als Frau immer besser in uns hinein fühlen was zum Beispiel eine große Brust bedeutet Alltag, Gewicht,

00:16:16: Einschränkungen

00:16:17: etc.

00:16:18: Aber auch im Umkehrschluss wenn wir um Wurstvergrößerung reden wird ich immer denken dass das ich da teilweise also auch Blick in die Vergangenheit mehr mit den Patientinnen auf einer Ebene geschwunden habe vielleicht manchmal nie männlichen Kollegen.

00:16:34: Das denke ich ist ein ganz schönes Beispiel wo sich dann doch die Denkan setze Ja, ein bisschen variabler zeigen.

00:16:44: Aber jetzt auch nicht... Bitte nicht falsch verstehen.

00:16:47: also ich will da jetzt nicht mehr sagen dass ich irgendwann mal eine Überschaltung mit einem Kollegen hatte der aus jedem A irgendwie einen D machen wollte.

00:16:53: das bitte nicht falsch verstehen.

00:16:55: aber Ich denke das ist so ein Beispiel.

00:16:58: Ja, weil man es einfach selber als Frau ein bisschen anders nachvollziehen kann vielleicht.

00:17:02: Und das ist ja vielleicht bei manchen auch bei Gynäkologen ähnlich.

00:17:06: Da gibt's ja auch eine Menge Frauen die sagen naja sie gehen lieber zu Gynädekologen, weil die einfach die Problematik mit Hormonen oder was doch immer so ein bisschen nachvollziehend können.

00:17:13: Ich glaube das passt ja vielleicht auch ein bisschen dazu Katrin wie du das so gesagt hast.

00:17:17: Mara gibts Eingriffe, die du besonders gerne durchführst?

00:17:21: Mir macht Brustrekonstruktion tatsächlich sehr viel Spaß!

00:17:24: Weil sie einfach für mich die perfekte Kombination ist, erstens Form und Funktionen-Anfungszeichen herrscht.

00:17:29: Also rekonstruktiv arbeiten, dann schön mikrochirurgisch ganz fein arbeiten.

00:17:34: aber wie wir es ja gerade schon hatten, die Ästhetik ist natürlich bei der Brust das A und O Und mir macht das wahnsinnig viel Spaß.

00:17:40: Sonst gibt's mittlerweile so viele Möglichkeiten, dass im Nachhinein auch noch Feins zu tunen sozusagen.

00:17:45: Das finde ich... das macht mir mittlerweile sehr viel Spaß.

00:17:48: Ist auch ein Lieblingseingriff, Katrin?

00:17:51: Ich denke bei mir immer alles was ich anbiete mache.

00:17:54: Wir haben in der Praxis ja so ein bisschen den Vorteil und von den Sachen die wir vielleicht nicht so gerne machen zu verabschieden, die gar nicht anzubieten, da haben wir vielleicht gegenüber Mara einen Vorteil.

00:18:02: aber trotzdem, Katin sag doch mal!

00:18:03: Ja

00:18:03: genauso wie du sagst, die Sachen lieber irgendeine nicht gern mag oder wo man jetzt meint das kann ich jetzt irgendwie nicht so viel Liebe reinstecken.

00:18:13: Das machen wir halt gar nicht.

00:18:14: Und ich habe jetzt in dem Sinne nicht wirklich einen Lieblingseingriff.

00:18:19: Ich mag irgendwie alles dreidimensional zu besteilen, zu kreieren... Und für mich ist das schönste immer der Mix aus vielen Eingriffen.

00:18:27: Also nicht an einer gleichen Person, sondern dass ich jetzt nicht an jedem meiner OP-Tage da sitze und mache irgendwie zum Beispiel nur Faceliftings von oben bis unten.

00:18:36: Also dieser Mix die ich mir selber kreiere, das ist sozusagen mein schönstes...

00:18:42: Ja also die Abwechslung, die es dann mitbringt von den Eingriffen, die du dir selbst aussohst.

00:18:47: Das kann ich auch genauso sagen.

00:18:50: Ich persönlich mache sehr viel weibliche Intimierung Und das ist sicherlich auch ein Eingriff, wo ich da persönlich das Gefühl habe, dass da Frauen lieber von Ärztinnen behandelt werden.

00:19:00: Das kann sich natürlich täuschen aber ich höre ganz oft von Patienten, die viele Jahre brauchen um sich mit der Thematik überhaupt auseinanderzusetzen und gehen da lieber zu Frauen.

00:19:10: Habt ihr auch das Gefühl, dass bestimmte Behandlungen lieber von Ärztenen durchgeführt werden?

00:19:15: Mara vielleicht in der Klinik noch so'n bisschen...

00:19:18: Ja dann lande ich zumindest wieder bei dem Thema Brust.

00:19:21: also Nicht häufig, aber in der Sprechstunde gibt es doch die eine oder andere Patientin, die sagt ich bin erleichtert.

00:19:28: Dass sie mich jetzt gerade reingerufen haben und nicht der männliche Kollege, weil sie sich dann vielleicht doch eher wohlfühlen bei einer anderen Frau sich entblättern müssen ist ja auch häufig schamehaftet insbesondere wenn's um ne Postverkleinerung geht.

00:19:41: Die Patienten haben teilweise richtig lange damit zu kämpfen gehabt und werden vielleicht auch anders wahrgenommen oder ernst genommen, wenns ein Weiblicher Arzt ist sozusagen.

00:19:50: Also in dem Bereich auf jeden Fall.

00:19:52: Ja,

00:19:52: Katrin wie siehst du das?

00:19:55: Also würde ich auch genauso unterschreiben.

00:19:58: bei mir ist natürlich das Thema jetzt anders weil

00:20:01: bei Mara

00:20:02: einer Klinik da geht die Tür offen und dann sieht man wer davor einem steht und bei mir es ist ja klar so zu sagen wir vor einem steht also die Vorauswahl ist da ja schon mal auf eine Frau getroffen und da ist es in der Tat aber etwas was mich meinen komplettes Arbeitsleben begleitet, dass da durchaus Frauen sind die ganz klar sagen.

00:20:22: Also das Thema ist jetzt für mich so scharnbehaftet, da hätte ich mich nie getraut einem Mann den Befund zu zeigen oder dem Befund dazu zu erklären.

00:20:34: und da hat man schon häufig mit Übersteilung aber auch genauso im Umkehrschluss gibt es Frauen, die sind der Meinung, dass ein Mann der besser war oder der richtige Arzt.

00:20:47: Aber ganz klar, wenn es dann um Scham und Co.

00:20:51: geht da werden dann häufig wir Frauen ja auserwählt.

00:20:56: Ja, das ist bestimmt so.

00:20:58: Ich habe immer eine Anekdote an die ich mich in der Praxis erinnere und mache auch sehr gerne Faltenunterspritzungen.

00:21:03: Und da hab' ich wirklich einen Mann, der sagt, ich komme besonders zu Ihnen weil ich möchte gerne wissen wie ich auf Frauen wirke.

00:21:09: Also es kann auch anders sein, es kann vielleicht auch Frauen geben, die lieber zur Mellangehen.

00:21:12: Du hattest vorhin mal so Thema Brust gesagt Katrin wo man dann vielleicht sagt, man möchte dem männlichen gegenüber vielleicht auch besonders gefallen?

00:21:20: Ich sag zwar immer, man muss das für sich selber machen!

00:21:22: Da sind wir uns alle einig.

00:21:23: aber nichtsdestotrotz haben wir natürlich nicht alle so ein bisschen die Anforderungen, was sagt die Außenwelt und so.

00:21:28: Also insofern ist es vielleicht auch einfach der Anblick des anderen Geschlechts manchmal ja vielleicht hilfreich sein kann oder gewünscht das.

00:21:35: Habt ihr das Gefühl dass Frauen- und Männer unterschiedliche ästhetische Schwerpunkte setzen?

00:21:42: Irrig!

00:21:42: Fällt mir jetzt... also ich bin jetzt auch noch an der Klinik fällt mich auf die Schnelle nichts ein höchstens als die Brust größer angeht.

00:21:49: Ich glaube da gibt's vielleicht schon nochmal andere Ansichten Vielleicht in den jener Männer eher zu größeren Brüsten, wenn man Implantate einsetzt als mehr Frauen.

00:21:57: Aber so richtig Pauschal kann ich das nicht sagen?

00:21:59: Ist

00:21:59: im Klinikalltag nichts aufgefallen, was so unterscheiden würde?

00:22:02: Nee.

00:22:02: Wenn dir Katrin so im Rahmen der Weiterbildung und Ausbildung des weiteren Lebens so hast du das Gefühl entwickelt dass es da unterschiedliche Ansatzpunkte, Gesichtspunkte gibt?

00:22:13: Das ist ja meistens so, dass die Patientin mit einer Frage kommt anhand der Frage jetzt den Befund bewerten.

00:22:21: Also ist ja selten so, dass jetzt eine Patientin sich hinsetzt und sagt was würden sie denn jetzt an mir verästern?

00:22:28: Deshalb fällt man das jetzt so ein bisschen schwer von der Antwort.

00:22:32: Aber sicherlich hier bei Bosco ist eben schon gesagt aber sonst so allgemein fällt mir das jetzt schwer einzusortieren.

00:22:41: Also ich habe jetzt persönlich da auch nicht großen Unterschied gemerkt, dass ich denke glaube jeder findet auch den Behandler die er gerne finden möchte.

00:22:49: es gibt sicherlich auch Kolleginnen die gerne größere Implantate wählen und wie auch immer.

00:22:54: also ich glaube ist ja auch so das die Patienten und Patienten auch häufig mehrere Beratungen durchführen um sich dann letztendlich irgendwo wohl zu fühlen.

00:23:02: Aber ja, ist die Frage können wir Frauen was von Männern lernen?

00:23:07: Gibt es Eigenschaften von männlichen Kollegen von den Ducatren?

00:23:11: irgendwie im Laufe der Zeit was gelernt hast und gesagt so muss man das machen da bin ich vielleicht irgendwie anders gestrickt dass ist viel besser so.

00:23:18: Ja ich habe es leider immer noch nicht wirklich gut gelernt.

00:23:21: aber das was die Männer wirklich gut können ist hinter irgendetwas ein Punkt zu setzen.

00:23:28: also wenn Wir sind ja doch manchmal in der Situation, dass Patienten für uns gefühlt ungerecht agieren und vielleicht auch in Situationen kritisieren.

00:23:38: Wo wir sagen das

00:23:40: ist

00:23:41: aber nun mal medizinisch so oder es war die Entscheidung oder es ist keine Ahnung welchen Kontext auch immer.

00:23:48: Und wenn man da manchmal vielleicht jemand hat, der eins ein bisschen beschäftigt, dann sind die Männer doch deutlich besser in der Lage da einen Abstand

00:23:59: zu

00:24:00: haben, einen Punkt dahinterzusetzen wo wir immer noch denken ja könnte wenn aber und warum usw.

00:24:07: Das ist mir immer noch nicht so gut gelungen aber das habe ich teilweise extrem gut vorgeliebt

00:24:12: bekommen.

00:24:13: Also ich glaube, das kann ich komplett nachvollziehen.

00:24:15: Das kann ich auch genauso bestätigen.

00:24:16: Vielleicht sollten wir beide da nochmal so eine Lernkurve oder

00:24:20: so eine Selbsthilfe kurve.

00:24:22: Ich weiß nicht wie das bei Mara so ist, ob das Sektlinik was anderes ist und ob da sowas auffällt?

00:24:28: Oder ob du sagst, ach ne, also ne eigentlich nicht.

00:24:32: Ne, also dass es den Punkt, den Katrin angesprochen hat, den kann ich ja auch unterschreiben.

00:24:36: Und ich glaube die männliche Kollegen teilweise mit einer... etwas größeren Selbstverständlichkeiten in ihrem Auftreten da herkommen, die ich mir zumindest auch abgucken kann.

00:24:47: Und vielleicht auch das was uns Frauen ja auch häufig nachgesagt wird dass wir Frauen erst irgendwo angekommen sein möchten und sicher fühlen möchten bevor man sagt okay gut hier klar mache ich alleine oder klar zur neuen Position.

00:25:01: Ich glaube dass Männer da eher rangehen okay gut ich mach das auf jeden Fall und dann so ein bisschen ihre Rolle hinein wachsen ein bisschen mehr Selbstvertrauen vielleicht haben, auch wenn es der Teil pauschal über einen Kamm geschworen ist.

00:25:12: Aber das habe ich so das Gefühl, dass Männer das schon ein Stückchen besser können als wir

00:25:17: sind.

00:25:17: Sind wir Frauen manchmal zu perfektionistisch?

00:25:20: Um da vielleicht auch eine Linie zu kriegen und zu sagen wo ist jetzt das Ende?

00:25:26: Katrin oder ihr habt das beide so schön beschrieben.

00:25:28: Männer können dann mal einen Punkt machen.

00:25:29: Sind für mich andere Ansprüche an uns vielleicht einfaches.

00:25:32: Das ist doch das Problem.

00:25:33: Katrin was meinst du?

00:25:35: Das

00:25:36: ist

00:25:38: jetzt auch schwierig, da zu stellen.

00:25:41: Ich muss es netter formulieren.

00:25:42: Also mein erster Chef in der plastischen Chirurgie, der sagte dann irgendwann zu mir, Frau Müller, jetzt isst auch mal gut und dann hatte er gesagt, ich weiß nicht mehr genau wie man's schon wann formuliert.

00:25:55: also der Kontext auf jeden Fall jetzt ist auch immer gut.

00:25:58: Also ich kann jetzt aus einer zwei jetzt auch nicht nach eins machen.

00:26:02: so nett formuliert diplomatisch formuliert und das ist halt Ja, da neigt man dann manchmal schon vielleicht ein bisschen dazu.

00:26:09: Dass man sagt, jetzt muss er da noch ein bisschen und da und da... Ich versuche das natürlich alles in einem akzeptablen Rahmen zu gestalten.

00:26:17: Mir wird auch nachgesagt, dass ich sehr auf dem Punkt bin was mein Arbeit im OP angeht.

00:26:22: Deshalb mache ich die Leute darüber nicht verrückt aber ich freue mich immer noch hier ein bisschen oder da ein bisschen.

00:26:30: Also kenne ich auch so ein bisschen Mara, du bist ja bei Fanplastics dem Frauennetzwerk aktiv.

00:26:39: Warum fällt es Frauen?

00:26:42: schwer sich sichtbar zu machen, weil Fanplastics ist ja was wo wir uns untereinander unterstützen fördern die Sichtbarkeit erweitern.

00:26:49: Warum haben wir dann Probleme mit oder haben wir ein Problem damit?

00:26:52: Frage ich jetzt erst mal.

00:26:54: Ich glaube schon das genau das was ich vorhin auch gesagt habe dass vielleicht Frauen dann ein Stück weit zu perfektionistisch, zu anspruchsvoll an sich selbst sind und sich neue rollen eben dann erst zu trauen wenn sie die Sachen auch schon tausendmal gemacht haben und zurückgespiegelt bekommen haben, okay, sie kann es.

00:27:10: Sie ist

00:27:10: soweit.".

00:27:11: Und ich glaube das ist wichtig dass wir Frauen uns vernetzen.

00:27:15: Ich war einmal in so einem Workshop für Frauen oder Frauen-Lechorie und da hat eine der Teilnehmerinnen, einer der Moderatoren ganz bezeichnend gesagt Männer, die Tendenz haben sich eher sozusagen nach oben hin zu vernetzen versus Frauen sich eher auf der gleichen Ebene zu verletzen.

00:27:35: Und das stimmt finde ich schon insofern... Mir ist es auch als sozusagen junge Ärztin in der Fachgesellschaft nie im Traum eingefallen wäre, auf dem Kongress einen der großen Chefs anzusprechen.

00:27:45: Sondern man hat sich immer so ein bisschen in dem Wohlfühlbereich mit anderen Peers sozusagen bewegt und das ist natürlich auch schön.

00:27:52: Das ist schön zum Erfahrungsaustausch.

00:27:54: aber wenn man natürlich irgendwie auch in den Blick auf andere Karrierewege vielleicht ein Klinik wechseln, vielleicht mal gucken ob man eine Oberärztinrolle oder Fachärztinnenrolle reinpasst da hilft jetzt natürlich schon die Vernetzung auch in die anderen Hierarchiestufen in Erfangszeit zu haben.

00:28:09: Ich glaube, in dem Sinne hilft es schon wenn man das Netzwerk hat und sich immer mehr aufbauen kann weil dann einfach so ein bisschen unterschwelliger läuft.

00:28:17: Kann ich komplett unterstreichen?

00:28:19: Und auch nachvollziehen.

00:28:21: Katrin in der Praxis und vielleicht im Verlauf von deiner Weiterbildungszeit wie wichtig sind Selbstmarketing- und Präsenz heute.

00:28:32: Wir wissen alle hier Insta und so dass die sozialen Medien auch dieser Podcast den wir machen.

00:28:36: Das ist alles natürlich Informationsfluss und Darstellung, aber wie wichtig ist das?

00:28:41: Ja ich bin zugegebenermaßen immer so ein bisschen Instagram-Faul.

00:28:45: Wenn ich dann immer denke abends wenn es dann das Tag weg getan ist, dann ist irgendwie auch irgendwann

00:28:50: mal gut.

00:28:51: Aber ganz klar wir dürfen das nicht auf der einen Seite außer Acht lassen Und auf der anderen Seite ist man natürlich also ich selber auch manchmal bisschen auch, ja ich will nicht sagen genervt.

00:29:04: Aber wenn man dann wir nennen sie immer die wilden Cowboys also wenn man sozusagen nur noch gefühlt die werden Cowboys auf Instagram präsentiert bekommt dann denkt man manchmal vielleicht so warum soll ich denn jetzt eigentlich noch was zum besten tun?

00:29:18: weil ist doch alles gesagt.

00:29:20: und die die Erfolgsverwunden gerade von der Uni-Abgänger die haben mir sowieso schon alles besprochen.

00:29:29: Das ist immer so ein bisschen die zwei Seiten, die ich da betrachte.

00:29:34: aber ganz klar ... Habe ich auch wahnsinnig viele Patientinnen, die sagen, ich find das toll, wenn sie was posten und erklären.

00:29:42: Ich finde es toll, wo sie auch der Welt unterwegs sind.

00:29:45: Und in meinem Kontext geht's jetzt gar nicht um irgendwie Patientengewinnung sondern im meinen Kontext sowieso eher so, dass die Patienten uns jetzt als Klinik verfolgen sehen, was wird hier gemacht?

00:29:59: Wo ist man unterwegs?

00:30:00: Als dass ich den Anspruch hätte darüber einen Patienten gut zu gewinnen.

00:30:05: Ich glaube, das ist ein bisschen so eine große Community wie so eine Familie.

00:30:09: Also ich sehe dasselbe auch.

00:30:10: Ich hatte letztens ein Praxiservent und das hatten wir natürlich auch gepostet bei Insta.

00:30:14: Und dann finde ich auch schön wenn Patienten kommen die auch schon zum Teil lange bei uns sind und sagen Ach Wie war's denn?

00:30:20: Hat es Spaß gemacht?

00:30:21: Das finde ich irgendwie immer schön was sie auch teilhaben und sich daran erinnern.

00:30:24: Das stärkt ein bisschen dieses Zusammengehörigkeitsgefühl und dass man sich interessieren für einen nicht nur einfach kommt und behandelt werden sondern Ich glaube, das spielt ja auch so eine große Rolle.

00:30:38: Mara was können Männer von Frauen lernen?

00:30:41: Also vielleicht jetzt gerade im Klinikalltag welche Stärken bringen Frauen besonders so in Teams ein und wo liegen vielleicht auch stärkende Männer?

00:30:48: ich meine wir hatten das vorhin schon so bisschen angeschnitten in der Art und Weise wie sie sind.

00:30:51: aber wie würdest du das jetzt gerade so im Klingekalltag vielleicht beschreiben?

00:30:58: bisschen andere Kommunikation haben und auch, wie du es ja schon erwähnt hast, gerade vielleicht ein bisschen andere Wahrnehmungen.

00:31:03: Und anders Emotionen empathischer sind sozusagen in dem Sinne sich eine andere Person auch rein zu versetzen.

00:31:10: Ich glaube was die Kommunikationsangeht und da können Männer sich schon vielleicht einen Scheibchen abschneiden und ja vielleicht auch also Teamorientiert sollte ja eigentlich auch jeder sein.

00:31:21: ich würde jetzt nicht sagen dass das unbedingt eine weibliche Qualität ist oder eine weibliche Stärke aber So ein bisschen so als Herdentier immer gucken wird es auch den anderen gut.

00:31:30: Ich glaube, das ist auch eher so ein weibliches Ding, wovon sich Männer auch ein bisschen was abgucken können.

00:31:36: Wie sieht denn Katrin vielleicht an dich mal die Frage?

00:31:39: Die ideale Führungskraft aus unabhängig vom Geschlecht.

00:31:43: Wir haben ja vorhin schon viele Sachen gesagt, die eigentlich so wichtig sind.

00:31:46: Aber wenn wir jetzt mal beschreiben müssten, was bringt so eine ideale

00:31:54: Tatsache, dass man zuhört.

00:31:57: Lösungsorientiertheit – ich glaube das ist immer das Wichtigste.

00:32:00: Also allen Ärger, denen es immer mal gibt oder alle aufbrausenden Emotionen, dass ein bisschen unterbremst auch immer die beiden Seiten der Geschichte zu objektivieren.

00:32:11: Man sagt ja immer so schön, die Wahrheit ist irgendwo dazwischen Aber auf jeden Fall konstruktiv Lösungen zu suchen und am Ende wird es sich immer schwierig an, dass es allen gut geht.

00:32:22: Weil manchmal gibt's Situationen wo man dann auch mit seinem Latein vielleicht am Ende ist oder manchmal auch Entscheidungen treffen muss, wo es einer Person nicht gut geht aber ganz klar auf jeden fall die Tatsache das man lösungsorientiert vorgeht.

00:32:36: Zuhört, bewertet beide Seiten hört und bewertete Idealerweise eine Lösung findet, wo es beiden gut mitgeht oder bei allen Seiten.

00:32:49: Das ist sicherlich ganz wichtig.

00:32:51: Mara, warum engagierst du dich beim Plastiks und wie kam's überhaupt dazu dieses Frauennetzwerk innerhalb der Digipräg zu gründen?

00:32:59: Ja meine sehr gute Studienfreunde, Martha und ich haben uns... Ja, schon immer mit dem Thema quasi ein bisschen beschäftigend.

00:33:07: Also nicht müssen aber beschäftigt und die Idee ist im Prinzip auf einem der Kongresse entstanden wo es uns aufgefallen ist das vor allem vorne auf dem Podium einfach sehr männlich Sozusagen präsentiert wurde sowohl von den Leuten die Vorträge gehalten, als auch sozusagen die Vorsätze und dass einfach diese weibliche Sichtbarkeit fehlt.

00:33:27: Und dann haben wir uns ein bisschen umgeschaut und festgestellt das es in den USA schon seit Uhr Jahrzehnten quasi im weiblichen Netzwerk innerhalb der Fachgesellschaft gibt und haben dann versucht, das im Prinzip erstmal in kleiner Form aufzubauen und haben hier quasi so einen kleinen Berliner Stammtisch für Meistens dann noch Ärztinnen in Weiterbildung gegründet und uns da tatsächlich geschafft, zumindest einmal im Quartal zu treffen.

00:33:55: Und dann kam über unser Engagement im Jungen Forum die Idee das sozusagen ein bisschen auf die Fachgesellschaft zu erweitern und dann haben wir Kontakt mit Anja Brusch aufnehmen können und sie war von Anfang an total Feuer und Flamme hat uns da sehr unterstützt in dem weiteren Aufbau und ist quasi sozusagen als große Schirmherren aufgetreten.

00:34:16: Und ja, seitdem nimmt das Ganze sozusagen seinen Lauf.

00:34:19: Also ich finde das toll und das ist sicherlich auch wichtig und auch interessant wie sich das so entwickelt hat.

00:34:25: Kannst du sagen welche Unterstützung wünschen dich denn junge Kolleginnen jetzt gerade bei euch?

00:34:30: Wird da was ran getragen oder könnt ihr da irgendwas festmachen?

00:34:33: Ja

00:34:34: also junge Kolleginnen würden sich vor allem... Mentoring wieder dieses Thema gucken, welcher Karriereweg für einen vielleicht passt.

00:34:42: Wie kommt man einen Schritt weiter?

00:34:43: Wir haben tatsächlich jetzt im März am April dieses Jahres ein Mentoring-Programm angefangen.

00:34:48: So ein Short Term Mentoring wo in Prinzip eine Mentore jeweils zwei bis drei Mentis hat die sozusagen Unterkategorien waren zum Beispiel Vereinbarkeit für Familie und Beruf, aber auch wie kann man sich vielleicht wissenschaftlich weiterentwickeln?

00:35:03: Wie kann man den nächsten Karriere Schritt entwickeln?

00:35:05: oder dann natürlich in unserem Fach auch ein großes Thema die Niederlassung.

00:35:09: Wie kann das am besten veranstalten?

00:35:12: Und das Programm läuft noch.

00:35:13: Es gab bislang also nicht nur positive Rückmeldungen, aber es gab weitestgegen positive Rückmehlungen, dass beide Seiten sehr davon profitiert haben über diese Vernetzung und ich glaube, das ist momentan einfach so das was junge Kolleginnen sich am meisten wünschen mehr Sichtbarkeit um zu verstehen, was für tolle Möglichkeiten unser Fach bietet und wie man sich da weiter fortbilden und entwickeln kann.

00:35:40: Schöne Sache mit diesem Mentoring.

00:35:42: Katzren, sag mal hättest du zu Beginn deiner Karriere dir auch so was gewünscht?

00:35:45: Oder hast Du dir irgendwas anders vorgestellt und sagst, wenn wir sowas auch gehabt hätten, dann haben wir ja nur nicht gehabt.

00:35:52: Wäre einiges vielleicht anders verlaufen oder so?

00:35:54: Also grundsätzlich wäre das schon toll gewesen, wenn man... Was ich ja von Ihnen gesagt habe zum Beispiel... Konstellation, dass ich über das Gefühl habe oder nicht nur ich sondern meine Kollegin auch.

00:36:07: Dass unsere Chefin immer eher die Jungs protägiert und so.

00:36:12: Das war ja schon bei uns ein Thema und in dem Moment wenn man sich manchmal über Dinge austauscht geht es einem ja auch besser weil man dann irgendwie auch denkt oder nicht immer denkt man wäre jetzt die Einzige die eigentlich diese Fragestellung oder das Problem hat und in dem Moment ja auch die anderen Unterteam, die du gerade angesprochen hast.

00:36:32: Das sind hier alles Themen wo man dann tendenziell aus dem davor gesagt man neigt ja doch dazu sich eher so in seinem Feld auch eine Kommunikation zu bewegen.

00:36:45: und wenn man denn jemanden hat der der das schon lange für sich abgehakt hat und einen da helfen kann, ist das natürlich der Idealfall.

00:36:54: Weil man einfach direkt on point ist im besten Fall.

00:36:56: Das stimmt!

00:36:58: Wie wird unser Fach wohl in zehn Jahren aussehen?

00:37:01: Möchtest du deine Prognose abgeben Katrin?

00:37:05: Ja schwierige Frage also sehr wahrscheinlich natürlich Der Anteil der Frauen wird größer sein haben wir ja am Anfang so ein bisschen auch aus den Zahlen gesehen oder zu erwarten, was sehr schön ist.

00:37:19: Darüber vielleicht auch in unserem Fachgebiet ja über unsere weibliche Expertise, vielleicht auch das unser weibliches Imposta-Thema ein bisschen nach hinten drängen können wenn wir dann einfach mit breiteren Schultern in der Menge aufgestellt sind und ansonsten rein von dem tun operativ oder nicht operativ.

00:37:42: Das setzt hier nicht die Frage, aber vielleicht tut uns das gut wenn einfach der weibliche Anteil wächst und wir in dem Moment auch einfach die Nichtfacharzt Cowboys

00:37:53: etc.,

00:37:54: einfach in einer größeren Menge von unserer eigenen Romanpower zur Seite drängen so ein bisschen?

00:38:01: Das heißt, Mara vielleicht an dich.

00:38:04: Meinst du wir werden dann auch noch über Frauenförderung sprechen müssen oder?

00:38:09: Gute

00:38:09: Frage!

00:38:11: Wahrscheinlich ja weil man kennt das ja selbst die Mühlen malen dann doch ein bisschen langsamer aber hoffentlich vielleicht dann ein bisschen differenzierter.

00:38:18: also sprich nicht wie kriegt man Frauen überhaupt in das Fach?

00:38:21: oder wie krieg man Frauen in Führungspositionen?

00:38:23: vielleicht eher das Grundsatz fragen Päre, Weiterentblickungschancen und gute Rahmenbedingungen aber dann für alle.

00:38:31: Und nicht nur sozusagen frauenspezifisch.

00:38:33: das Thema sind, dass einfach diese Chancengleichheit für alle gibt.

00:38:40: wäre wünschenswert.

00:38:41: Ich habe mal eine ganz kurze Frage, was mir noch so eingefallen ist.

00:38:44: Wir haben ja auch von der DGEPC so ne Akademie gegründet für Fortbildung.

00:38:49: die VDEPC hat das ja jetzt auch gemacht wo wir die Ästhetik ein bisschen mehr also manchmal Publik machen möchten.

00:38:56: und wir hatten jetzt letztens sage ich mal einen Thema wie macht man sich selbstständig?

00:39:01: Wie begründet man das?

00:39:04: Hast du gesagt Fan Plastics hat auch so ein Webinar für Gründerin.

00:39:06: Das ist natürlich explizit für Frauen.

00:39:08: setzt ihr da an schwere Punkte?

00:39:10: Das würde mich mal interessieren.

00:39:12: Es ist ja im Prinzip kein richtiges Webinar für Selbstständigkeit, sondern diese ganzen Untergruppen haben sich dann also die Untergruppe zwischen Monturen und Mentis besprechen das sozusagen und dementsprechend ich bin ja keine Menti aktuell kann natürlich nicht sagen was für ein Schwerpunkt da gesetzt wird.

00:39:29: aber tatsächlich kann es natürlich vor allem in der Selbstständlichkeit eher ein Thema sein, was mehr weiblich ist.

00:39:35: Weil man vielleicht dann doch ein bisschen flexible Karriere und Familie vereinbaren kann als in der Klinik mit Regiden auf festen Zeiten, an denen man da nicht gut ausfallen kann.

00:39:47: Vielleicht ist das dann eher das weibliche Thema aber ich bin leider in keiner Gruppe vertreten.

00:39:52: sozusagen die machen das alles unter sich aus

00:39:55: Wobei das Thema ausfallen, gerade in der Praxis.

00:39:57: Wenn man auch den wirtschaftlichen Teil sieht natürlich ein ganz großes Thema ist.

00:40:02: also ich glaube wir könnten noch ewig weiter diskutieren.

00:40:04: Ich finde es total spannend mit euch und mit den Gesichtspunkten die ihr so habt Und ja, ich glaube so Es kommt eigentlich raus.

00:40:12: So Sichtbarkeit ist wichtig und vielleicht auch dieses bisschen emotional wie man aneinander rangeht.

00:40:18: aber wenn wir im Alltag jetzt für uns unser Fach machen operativ tätig sind die Unterschiede gar nicht so ganz so riesig bei der Arbeit an sich.

00:40:28: Ich hätte mal ein paar Fragen im Wechsel noch so ein bisschen schnell fragen, zum Abschluss weil wir schon auch ganze lange Zeit diskutieren.

00:40:36: Mara was ist der größte Irrtum über Chirurginnen?

00:40:39: Wahrscheinlich dass wir irgendwie härter lauter größer auftreten müssen um wahrgenommen zu werden.

00:40:45: Katrin deine beste Karriereentscheidung?

00:40:47: Dann doch nicht an die Universität zu gehen!

00:40:54: Mara, die schwierigste Lektion, die du bislang so hattest.

00:40:58: Auch schwierig?

00:40:59: Vielleicht dann doch irgendwann bei manchen Sachen einen Punkt zu setzen und es gut sein zu lassen?

00:41:04: Katrin vielleicht ja auch für die junge Generationen.

00:41:08: Die wichtigste Eigenschaft war eine erfolgreiche Karriere.

00:41:11: Wie ich durchbissen und am Ball bleiben.

00:41:14: Und das ist der Rat glaube ich für junge Kolleginnen den wir beide so geben können.

00:41:19: Hast du noch einen anderen Rat dabei?

00:41:21: Naja!

00:41:22: einfach sein Ziel verfolgen.

00:41:24: Sein Zielverfolgung fokussiert sein,

00:41:26: dass

00:41:28: der Rest wird sich immer

00:41:29: ergeben.".

00:41:29: Ich glaube das ist ein gutes fast schon Abschlusswort.

00:41:33: ich habe jetzt noch mal so'n praktisches Thema.

00:41:35: wenn ihr euch für einen einzigen Eingriff den ihr macht entscheiden müsstet den ihr bis zum Ende eurer Karriere durchfahren dürftet welcher wäre das und warum?

00:41:43: Mara?

00:41:44: schwierige Frage?

00:41:45: Ja wirklich schwierig!

00:41:46: Ich glaube dann würde ich tatsächlich bei der Diebler Plastik lernen.

00:41:49: Warum?

00:41:50: Beides nicht so kurze Eingriffe ist, weil man mikrochologisch arbeiten kann.

00:41:56: Weil die Patienten sowohl rekonstruktiv als auch ästhetisch wieder herstellen sozusagen und ich die Kombination einfach total toll

00:42:05: finde.".

00:42:06: Also du machst gerne längere Eingriffe, entnehm ich auch daraus?

00:42:09: Ja.

00:42:09: Ich neige zu... also ich finde sie zumindest nicht schlimm sagen.

00:42:14: Aber die Kombination aus Rekonstruktion und Ästhetik ist für dich jetzt was Wichtiges.

00:42:19: Kann ich gut nachvollziehen Katrin?

00:42:21: Ja, ich bin jetzt im fortgeschrittenen Alter.

00:42:23: Da hat man natürlich auch kennengelernt den Charme der kurzen Eingriffe und der wenig aufwendig nachsorgen.

00:42:36: Also ich würde mich wahrscheinlich irgendwo finden, jetzt mit mit sechzig plus würde ich mich immer noch finden, wahrscheinlich bei einer entspannten Oberlichtstrafung und Brustverkleinerung irgendwie so.

00:42:48: Aber die Abwechslung sollte es noch machen?

00:42:50: Ja, wenigstens zwei.

00:42:53: Ja, ich danke euch beiden ganz herzlich für diesen schönen Podcast.

00:42:58: Das hat mir viel Spaß gemacht!

00:42:59: Habt ihr vielleicht zum Abschluss noch irgendwas was wir jetzt vielleicht nicht angebracht haben, was ihr vermisst habt?

00:43:04: Was man doch immer mitgeben sollte Katrin?

00:43:07: Ich danke dir für die Moderation und das Ausarbeit in der Fragen.

00:43:11: Vielen Dank für die Arbeit, für die Mühe und ich habe in der Tat nichts mehr dazu zufügen.

00:43:28: Das würde mich auch sehr freuen, oder uns zusammen.

00:43:30: Ich glaube wir sollten uns vielleicht bei einer der nächsten Kongresse vielleicht mal persönlich treffen.

00:43:36: Sehr

00:43:40: gerne!

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